Artikel

Diese fünf digitalen Finanztools erleichtern Ihren Alltag

Vivien Rottka
Vivien Rottka

Digitale Helfer sind längst Teil unseres Alltags. Wenn Sie damit auch Ihre Finanzen im Blick behalten möchten, gibt es eine Vielzahl an smarten Lösungen, die genau das ermöglichen: Sie helfen Ihnen, Ausgaben zu kontrollieren, Sparziele zu erreichen oder besser zu planen. Der folgende Überblick richtet sich daher insbesondere an jene, die sich für digitale Finanz-Lösungen interessieren.

1. Multibanking-Tools: Alle Konten auf einen Blick 

Viele Banken bieten bereits in ihrem Online-Banking eine Multibanking-Funktion an, mit der sich Konten bei anderen Banken einbinden lassen. So erhalten Sie einen zentralen Überblick über Ihre Finanzen, ohne zwischen verschiedenen Online-Portalen wechseln zu müssen. Darüber hinaus gibt es auch bankfremde Multibanking-Anwendungen, die diesen Service anbieten.

Egal, für welche Lösung Sie sich entscheiden: Die Multibanking-Tools bündeln alle Ihre Bankverbindungen an einem Ort. Häufig können Sie damit auch Zahlungen automatisch kategorisieren oder monatliche Auswertungen erstellen lassen.

Wenn Sie solche Anwendungen nutzen, bedenken Sie bitte, dass Sie dabei gegebenenfalls externen Anbietern Einblick in Ihre Konten gewähren. Prüfen Sie daher die Datenschutzbestimmungen sorgfältig und achten Sie auf die Sicherheitsstandards.

2. Digitale Haushaltsbücher: Einfach und übersichtlich

Ein Haushaltsbuch zu führen, lohnt sich – ob analog oder digital. Die Online-Anwendungen werden auch als Personal Finance Management (PFM) bezeichnet. Viele Banken bieten eine entsprechende Funktion direkt im Online-Banking an. Alternativ gibt es auch Apps, die Ihre Kontoumsätze analysieren, regelmäßige Ausgaben erkennen und Sparpotenziale aufzeigen können. Sie sollten sich dabei aber bewusst sein: Wer solche PFM-Apps nutzt, gibt sensible Informationen über seine Finanzen und Ausgabenverhalten preis. Es ist ratsam, auch hier vor der Nutzung die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen sorgfältig zu prüfen.

3. Sparziel-Tools: Automatisch Rücklagen bilden 

Sie möchten regelmäßig Geld für den nächsten Urlaub, ein neues Technik-Gadget oder einfach nur als Notgroschen zurücklegen? Sparziel-Anwendungen helfen Ihnen dabei, kleine Beträge automatisch anzusparen. Ob per Rundungsfunktion bei Kartenzahlungen oder als Wochenbetrag, das Sparen läuft im Hintergrund. So bauen Sie entspannt Rücklagen auf, ohne dass viel Disziplin oder Planung notwendig wäre. Sprechen Sie Ihre Bank auf diese Möglichkeiten an.

4. Robo-Advisor: Einfach investieren, aber mit Plan

Diese digitalen Plattformen bieten automatisierte, auf Algorithmen basierende Portfolio- bzw. Risikomanagementstrategien – Ihre digitale Vermögensverwaltung.

Ihre Gelder werden hierbei auf der Grundlage Ihrer Eingaben angelegt und verwaltet. Sie erfordern geringe Mindestanlagebeträge, bieten automatische Portfolioanpassungen und haben niedrige Gebühren. So müssen Sie sich nicht mit der Entwicklung der Börse oder dem Kursverlauf von Einzelaktien beschäftigen, Ihr Anlagehelfer übernimmt.

Robo-Advisors werden mittlerweile von vielen Banken angeboten, fragen Sie doch einmal bei Ihrer Bank nach.

5. Finanzwissen für unterwegs: Newsletter und Podcasts im Alltag 

Sie haben keine Zeit für umfassende Finanzratgeber oder lange Recherchen, möchten aber trotzdem informiert bleiben? Finanznewsletter und -Podcasts bieten Ihnen kompakte und verständliche Infos, zum Beispiel zum Thema Geldanlagen oder auch Finanzpolitik. Ideal für unterwegs: beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Spazierengehen.

Wichtig: Finanzwissen aus Podcasts oder sozialen Medien sollte immer reflektiert werden – besonders, wenn es um Anlagetipps geht. Denn manche Inhalte, etwa von sogenannten „Finfluencern“, sind bislang kaum reguliert.

Verlässliche Informationen finden Sie zum Beispiel in unserem Podcast „Bankgeheimnis“ oder abonnieren Sie unsere Newsletter.

Vivien Rottka

Kontakt

Vivien Rottka

Media Relations

Das könnte Sie auch interessieren:

Mann sitzt grübelnd über Handy mit Laptop am Tisch
Artikel

Überweisung und Lastschrift: Wann lohnt sich was?

Millionen Rechnungen werden täglich per Überweisung oder Lastschrift bezahlt. Welche Variante passt, hängt vor allem davon ab, wie oft Sie zahlen und wie viel Kontrolle Sie behalten wollen.

Mann bezahlt kontaktlos in einem Laden
Artikel

So nutzen Sie Biometrie sicher beim Bezahlen

Biometrische Verfahren können die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit im Zahlungsverkehr verbessern, vor allem beim Mobile Payment. Dabei autorisieren Sie Zahlungen per Smartphone oder Wearable über einzigartige Körpermerkmale wie Fingerabdruck oder Gesichtsscan.

Frau prüft Zuhause ihre Kontoauszüge
Artikel

Doppelt im Nachteil

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Frauen sind in Deutschland finanziell schlechter gestellt als Männer. Nicht ein bisschen, nicht nur gefühlt, sondern messbar und mit handfesten Folgen. Die Ergebnisse unserer Female Finance-Studie 2026 führen das erneut deutlich vor Augen.